Über Mich

Heinz Brasch –
Der Mischer mit System

Ein virtuelles Artikel einer Zeitung über Heinz Brasch, der Kopf hinter system-mischer.de

In seinem Büro in Düsseldorf hängen keine Diplome an der Wand. Stattdessen finden sich dort handgezeichnete Skizzen, Post-it-Zettel mit Gedankenfetzen und ein Kaffeebecher mit der Aufschrift “Fragen statt Antworten”. Heinz Brasch, 53, ist der Kopf hinter “System-Mischer” – einem Beratungs-Dienstleister, der Organisationen dabei hilft, ihre digitalen Herausforderungen menschlich zu lösen.

Wenn andere von “digitaler Transformation” sprechen, runzelt Brasch die Stirn. “Das klingt so technisch”, sagt er und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. “Dabei geht es doch um Menschen. Systeme sind nur so gut wie die Menschen, die sie verstehen und nutzen.” Diese Überzeugung durchzieht nicht nur seine Arbeit, sondern auch seinen ungewöhnlichen Werdegang – vom Gestalter über den Entwickler, Projektleiter, Teamleiter hin zum Coach, der heute Menschen dabei unterstützt, komplexe Veränderungsprozesse zu bewältigen.

Der Umweg als Methode

Seine Geschichte beginnt nicht mit Computern, sondern mit Bleistift und Papier. Nach der Hauptschule studierte er Gestaltung an der Fachoberschule Düsseldorf. “Ich wollte verstehen, wie man komplexe Inhalte einfach darstellt”, erinnert er sich. Doch schon damals faszinierte ihn weniger das fertige Plakat als der Prozess dahinter: Wie entstehen Ideen? Wie wird aus einem Problem eine Lösung?

Diese Neugier führte ihn nach dem Gestalter-Ausbildung zunächst in eine Werbeagentur, wo er jedoch schnell merkte, dass ihm das reine Gestalten nicht genügte. “Ich wollte wissen, was hinter den schönen Oberflächen passiert”, sagt Brasch. Also brachte er sich das Programmieren bei – nicht in nächtlichen Crashkursen, sondern methodisch, mit derselben Gründlichkeit, mit der er zuvor Layouts entwickelt hatte.

Der Wechsel von der Agentur in ein Softwareunternehmen war für Brasch kein Bruch, sondern eine logische Fortsetzung. Als Frontend-Entwickler übersetzte er täglich zwischen Design und Technik, zwischen kreativer Vision und technischer Umsetzbarkeit. “Dort habe ich gelernt, dass die beste Lösung oft nicht die technisch eleganteste ist, sondern die, die Menschen tatsächlich nutzen können”, erklärt er.

Wenn Projekte scheitern – und warum

Einige Jahre lang entwickelte er Software, bis ihm ein Muster auffiel: Viele Projekte scheitern nicht an technischen Problemen, sondern daran wie Menschen in Kontakt treten und kommunizieren. Menschen redeten aneinander vorbei, Anforderungen änderten sich ständig, fertige Programme entsprachen nicht dem, was die Kund:innen sich wünschten und die Nutzer:innen wirklich brauchten. “Ich sah ständig gute Ideen sterben, weil Menschen sich nicht verstanden haben. Was für eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen”, sagt Brasch heute.

Der Schritt in die agile Projektleitung war für ihn daher konsequent. Hier konnte er seine technischen Kenntnisse mit seinem Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken verbinden und wirksam alternative Methoden erporben. Er begann, Workshops zu entwickeln, die nicht nur Anforderungen sammeln, sondern Teams helfen sollten, eine gemeinsame Sprache zu finden.

“Agile Methoden waren damals der große Hype”, erinnert sich Brasch. “Alle wollten Scrum einführen, aber niemand fragte sich, ob die Kultur im Unternehmen dafür bereit war.” Er begann, sich intensiv mit organisationalem Lernen zu beschäftigen, besuchte viele Fortbildungen, wurde systemischer Coach und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und entdeckte so seine Leidenschaft für “Menschen und das was dazwischen existiert”.

Der Sprung ins kalte Wasser

2022 wagte Brasch den Schritt in die Selbstständigkeit. “System-Mischer” war geboren – ein Name, der Programm ist. “Ich mische verschiedene Systeme: technische und menschliche, bewährte und neue Ansätze, Emotion und Logik”, erklärt er. Seine Kund:innen sind mittelständische Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, ihre Arbeitsweise zu digitalisieren, ohne dabei ihre Unternehmenskultur zu verlieren.

Ein typisches Projekt beginnt für Brasch nicht mit einer Analyse der IT-Landschaft, sondern mit Interventionen und Gesprächen. Er bringt Menschen in Workshops zusammen, stellt Flipcharts mit Fragen in Fluren auf, führt Interviews mit Mitarbeitenden aller Ebenen durch, beobachtet Menschen bei der Arbeit, identifiziert Kommunikationsmuster und macht diese Potenziale sichtbar. “Bevor ich weiß, welche Lösungen ein Unternehmen braucht, muss ich verstehen, wie dort Menschen in Netzwerke agieren und welche Herausforderungen dort existieren”, sagt er.

So geschehen bei einer privaten Pensionskasse, einem schlanken Unternehmen mit 75 Mitarbeitern. Das Management wollte eine neue Softwarelösung einführen, doch die Angestellten zeigten Widerstand. Heinz Brasch verbrachte eine Woche im Unternehmen, führte Gespräche und erkannte das Problem: Niemand konnte erklären, was genau die neue Software strategisch ermöglichen konnte und welchen Mehrwert diese für jeden einzelnen Mitarbeitenden und das Unternehmen haben würde.

“Er tauchte für zwei Wochen ab und zeigte uns dann ein Mockup der Software. Und erst da wurde uns klar, was mit der Software möglich gemacht werden konnte. Anschließend haben wir lang nicht über Software gesprochen, sondern über Prozesse, Zusammenarbeit und Visionen”, berichtet der Geschäftsführer. “Heinz hat uns geholfen zu verstehen, was wir wirklich brauchen und was nicht. Vor allem aber, wie es gelingt, sich schnell und effizient, offen und ohne Angst über das Produkt auszutauschen und es gemeinsam zu entwickeln.” Am Ende wurde eine Lösung implementiert, die heute von allen Mitarbeitern gerne genutzt wird, um damit tausende von Versicherten zuverlässig zu verwalten.

Die Kunst des Zuhörens

Braschs Erfolg basiert auf einer einfachen, aber seltenen Fähigkeit: Er kann zuhören. In seinen Workshops und Trainings spricht er wenig, stellt aber die richtigen Fragen. “Die meisten Menschen wissen selbst am besten, was sie brauchen”, ist seine Überzeugung. “Sie brauchen nur jemanden, der ihnen hilft, es auszusprechen.”

Diese Haltung zeigt sich auch in seiner Kritik an der Beratungsbranche. “Zu viele Berater kommen mit vorgefertigten Lösungen”, sagt Brasch. “Sie reden viel und verkaufen Methoden wie McDonald’s Burger: standardisiert und überall gleich. Aber jedes System ist anders, jede Herausforderung universell und großartig einzigartig.”

Statt Standards zu verkaufen arbeitet Brasch prozessorientiert. Er bringt keine Checklisten mit, sondern entwickelt gemeinsam mit seinen Kund:innen individuelle Ansätze und Lösungen. Manchmal bedeutet das, auf Bewährtes zurückzugreifen, manchmal erfordert es mit Freude neue Wege zu erproben.

Technologie als Werkzeug, nicht als Selbstzweck

Trotz seiner technischen Vergangenheit ist Brasch skeptisch gegenüber dem Innovationsdruck, der viele Unternehmen umtreibt. “Nicht jedes Startup-Tool macht Sinn für ein Unternehmen”, warnt er. “Manchmal können bewährte Tools die bessere, kostengünstigere und schnellere Lösung sein als eine neue komplexe Software auszurollen.”

Diese pragmatische Haltung schätzen seine Kund:innen. “Heinz verkauft uns nicht die neueste Technologie von der Stange, sondern hilft uns zu verstehen, was wir wirklich brauchen und hat dann fundierte Hinweise für uns, wo die Reise hingehen kann”, sagt eine IT-Leiterin bei einem bekannten Intralogistikdienstleiter. “Er übersetzt zwischen unserem Business und der Technikwelt.”

Brasch sieht sich als Übersetzer und Vermittler. Er spricht die Sprache der Entwickler genauso wie die der Geschäftsführer, versteht sowohl technische Anforderungen als auch betriebswirtschaftliche Zwänge. “Meine Aufgabe ist es, Brücken zu bauen… darüber gehen müssen die Menschen eigenständig”, sagt er.

Die Zukunft der Arbeit

Heute beschäftigt sich Brasch intensiv mit der Frage, wie sich Arbeit durch die Hyper-Digitalisierung und vor allem durch Künstliche Intelligenz verändert. Dabei geht es ihm nicht um Automatisierung oder Effizienzsteigerung, sondern um Sinnstiftung. “Die Technologie nimmt uns idealerweise repetitive Aufgaben ab und unterstützt uns in unserem Wirken”, sagt er. “Das ist eine Chance für Menschen, sich auf das zu konzentrieren, was nur sie können: kreativ denken, empathisch handeln, Beziehungen aufbauen.”

So ist seine Vision eine Arbeitswelt, in der Technologie den Menschen dient und nicht umgekehrt. Dafür braucht es seiner Ansicht nach eine andere Art von Führung – weniger eine die Unsicherheit durch Kontrolle steuern möchte, vielmehr Führung die den Umgang mit Unsicherheit vermittelt und Räume für Eigenverantwortung und Kreativität schafft.

Der Mensch hinter dem System

Privat lebt Brasch als ein kreativer Mensch mit seiner Partnerin hoch oben in einer Mietwohnung in Düsseldorf. Dort musiziert er mit Ukulele und Cajon. Und wenn er Ruhe sucht, fährt gerne längere Strecken mit dem Fahrrad. “Fahrradfahren erdet mich”, sagt er. “Mit einem Ziel in die Pedale treten und die Welt bewegt und verändert sich stetig an einem vorbei… wir im echten Leben.”

Diese praktische Seite zeigt sich auch in seiner Arbeitsweise. Brasch ist kein Theoretiker, sondern ein Praktiker. Seine Konzepte entwickelt er nicht am Schreibtisch, sondern in der direkten Zusammenarbeit mit seinen Kund:innen. “Jedes Projekt lehrt mich etwas Neues und es gibt noch so viel, was ich nicht entdeckt habe”, sagt er.

Auf die Frage nach seinen Zukunftsplänen antwortet Brasch: “Ich möchte weiterhin lernen und anderen dabei helfen, ihre Herausforderungen zu meistern.” Große Visionen oder Wachstumsziele? Fehlanzeige. “Erfolg ist für mich, wenn Menschen nach einem Workshop anders miteinander umgehen – offener, direkter, respektvoller.”

Ein neuer Typ Berater

Heinz Brasch repräsentiert einen neuen Typ von Berater – einer, der nicht nur mit Fachwissen beeindruckt, sondern mit menschlicher Kompetenz überzeugt. In einer Zeit, in der technische Lösungen allgegenwärtig sind, erinnert er daran, dass am Ende immer Menschen über Erfolg oder Misserfolg von Technologie entscheiden.

“System-Mischer” ist mehr als ein Name – es ist ein Programm. Brasch mischt nicht nur verschiedene Systeme, sondern auch Perspektiven, Denkweisen und Erfahrungen. Das Ergebnis sind Lösungen, die funktionieren und menschlich Sinn ergeben.

In einer Welt, die immer komplexer wird, bietet Heinz Brasch etwas Seltenes: Klarheit. Nicht durch Vereinfachung, sondern durch Verstehen. Nicht durch Antworten, sondern durch die richtigen Fragen. Und vielleicht ist das in Zeiten des permanenten Wandels genau das, was Unternehmen und ihre Mitarbeiter am meisten brauchen.

Ich wurde für diesen Artikel von einer KI-Journalist GPT im Sprachmodus interviewed. Mit Hilfe der gewonnen Informationen wurde daraus mein “Über Mich” entwickelt.